OSTERURLAUB

 

 

 VOM 

03. APRIL BIS 17. APRIL 

haben wir Osterferien!

Aufgrund der aktuellen Situation werden wir die Praxis in dieser Zeit täglich von 10:00 - 12.00 Uhr zur Notfallversorgung geöffnet haben!

 

WIR WÜNSCHEN ALLEN EIN FROHES OSTERFEST.

CORONAVIRUS!

Die Falldefinition des Robert-Koch-Institut (RKI) für eine Infektion mit dem Corona-Virus (COVID-19) lautet:

Personen mit respiratorischen Symptomen unabhängig von deren Schwere und Kontakt mit einem bestätigten  Fall mit COVID-19.

Personen mit erfülltem klinischen Bild und Aufenthalt Frankreich: Île-de-France und Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
Iran: ganzes Land
Italien: ganzes Land
Österreich: ganzes Land
Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey

Stand 29.03.2020.

 

Vorneweg geht die Bitte sich nicht von der "Coronavirushysterie" anstecken zu lassen! Nicht jeder der an COVID-19 erkrankt wird sterben! Im Gegenteil, der Großteil der Erkranken hat nur leichte Symptome wie bei einem grippalen Infekt!

 

Daher habe ich im Folgenden ein paar wichtige Informationen rund um das Coronavirus aufgelistet:

 

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (COVID-19) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt durch von Mensch-zu-Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten.

 

Welche Symptome werden durch das Coronavirus ausgelöst?

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall und einen Geschmacksverlust. Alte Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Lungenerkrankungen, Herzerkrankungen, Diabetes, Krebsleiden etc. haben ein erhöhtes Risiko für Komplikationen wie Lungenentzündung. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten verläuft die Erkrankung mild und harmlos! Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tagen.

 

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

Wie bei allen Infektionserkrankungen gilt es auf eine möglichst gute Händehygiene zu achten. Sie sollten sich oft die Hände waschen, ganz besonders nach dem husten oder niesen. Generell sollten Sie nicht in die Hand, sondern in die Ellenbeuge husten oder niesen. Halten Sie einen ausreichenden Abstand zu Personen (1-2 m) mit Infektzeichen ein und wenn Sie selbst Infektzeichen an sich bemerken, meiden Sie Menschenansammlungen und geben Sie niemandem die Hand. Diese allgemeine Maßnahmen gelten wie gesagt für alle Infektionserkrankungen, insbesondere auch für die Influenza, welche in dem Medienhype um das Coronavirus gänzlich untergeht.

 

Was bringt die Pneumokokkenimpfung?

Die Pneumokokken-Impfung schützt nicht vor COVID-19. Allerdings können Pneumokokken-Infektionen zu schweren Lungenentzündungen und Sepsis führen und die Versorgung der Patienten auf einer Intensivstation ggf. mit Beatmung erfordern. Dies gilt es gerade bei einem ohnehin schon über die Maßen belasteten Gesundheitssystem zu vermeiden. Die STIKO empfiehlt – unabhängig von der COVID-19-Pandemie - für alle Personen, die ein erhöhtes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben, eine entsprechende Impfung. Es ist zudem plausibel, dass die Pneumokokken-Impfung eine bakterielle Superinfektion durch Pneumokokken bei Patienten mit COVID-19 verhindern kann. Bei Influenza-Erkrankungen sind bakterielle Superinfektionen durch Pneumokokken eine bekannte Komplikation. Die aktuelle Datenlage ist jedoch unzureichend um einzuschätzen, wie häufig solche Superinfektionen bei COVID-19 Patienten vorkommen.

Aktuell sind Pneumokokken-Impfstoffe in Deutschland nur sehr eingeschränkt verfügbar. In unserer Region ist momentan kein Impfstoff lieferbar! Daher sollten zurzeit prioritär Personen geimpft werden, die ein besonders hohes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben.

Prioritär geimpft werden sollen:

  • Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren mit Prevenar 13 oder Synflorix
  • Personen mit Immundefizienz, Senioren ab 60 Jahren und Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma oder COPD) mit Pneumovax 23

Oberste Priorität für Senioren und Personen mit chronischen Grunderkrankungen hat im Moment die Kontaktreduzierung (z.B. zu Hause bleiben). Diese schützt nicht nur vor COVID-19, sondern auch vor der Übertragung anderer Infektions­erkrankungen, wie zum Beispiel Pneumokokken-Infektionen. Es kann daher individuell Sinn machen, Impfungen zu verschieben. Das Vorgehen wird unter Abwägung des individuellen Risikos und der lokalen Gegebenheiten geplant.

Bei der Terminvereinbarung muss bereits organisiert sein, dass Impfstoffe für die geplanten Impfungen verfügbar sind und der Praxisbesuch nicht zu einer Übertragung von SARS-CoV-2 führen kann.

 

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung sinnvoll?

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

 Wenn eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit  ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.

Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.

 

Quelle: Robert-Koch-Institut

 

Ist eine Krankmeldung auszustellen, wenn der Patient noch keine Krankheitssymptome aufweist, aber der Arbeitgeber ihn prophylaktisch freistellt oder der Patient aus Eigeninitiative prophylaktisch nicht zur Arbeit geht?

Nein. In diesem Fall ist keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen. Für das Ausstellen einer AU-Bescheinigung muss zwingend eine Krankheit vorliegen.

Erkrankte Mitarbeitende sollten unbedingt der Arbeit fernbleiben und haben aufgrund ihrer Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Lohnfortzahlung. Bleibt jemand aus Angst vor Ansteckung zuhause, ohne dass dies behördlich angeordnet oder mangels arbeitgeberseitiger Schutzmaßnahmen gerechtfertigt ist, so besteht für diese Zeit mangels Arbeitsunfähigkeit kein Anspruch auf Lohn.

Rücksprache mit dem Gesundheitsamt

 

Der Patient, der noch keine Symptome hat, kann sich beim Gesundheitsamt melden und schildern, warum er der Ansicht ist, dass er besser nicht zur Arbeit gehen sollte. Das Gesundheitsamt gibt dann gegebenenfalls die Empfehlung, prophylaktisch vom Arbeitsplatz fernzubleiben.

Diese mündliche Empfehlung hat keinerlei rechtsverbindlichen oder anordnenden Charakter. Das Gesundheitsamt stellt in diesem Fall keine Bescheinigung aus. Der Arbeitgeber des betreffenden Patienten, der von dieser Empfehlung des Gesundheitsamtes erfährt, kann dann entscheiden, den Patienten freizustellen. Er zahlt dann das übliche Arbeitsentgelt weiter. Ein Entschädigungs­anspruch nach dem Bundes­infektionsschutz­gesetz besteht in diesem Fall nicht.

Hiervon ist die Situation zu entscheiden, die zurzeit deutlich seltener vorkommt: Wenn das zuständige Gesundheitsamt bei entsprechend konkreten Verdachtsfällen ein sogenanntes Tätigkeitsverbot ausspricht (§ 31 Infektionsschutzgesetz), stellt das einen Verwaltungsakt dar, der wiederum bezüglich des Verdienstausfalls Entschädigungsansprüche auslöst (§ 56 Infektionsschutzgesetz).

Quelle: KV Baden-Württemberg

 

Ausführliche  und sachkundige Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

 

 

 

 

TERMINSPRECHSTUNDE!

   

Seit dem 01.07.2019 haben wir, aufgrund des stoßweisen hohen Patientenaufkommens, eine Terminsprechstunde eingeführt!

Es gibt Sprechzeiten für planbare Patienten und Sprechzeiten für akute Fälle. In der Sprechstunde für akute Fälle wird ein Termin am gleichen, spätestens am darauffolgenden Arbeitstag vergeben. Allerdings ist das Zeitfenster hierfür kürzer gehalten wie in der Sprechstunde für planbare Fälle. Wir bitten daher immer um telefonische Anmeldung.

Dadurch sind die teilweise sehr lange Wartezeiten verkürzt worden!

Vielen Dank!